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Montag, 12. Januar 2015

Ich trauere


Meine fünf  unveräußerlichen Freiheiten

Zu sehen und zu hören, was in und mit mir ist,
und nicht, was dort sein sollte,
dort war oder dort sein könnte!
Zu sagen, was ich fühle und denke, und nicht, was ich sagen sollte!
Zu fühlen- was ich fühle, und nicht das, was ich fühlen sollte!
Zu fragen, was ich möchte, und nicht warten auf Erlaubnis.
Zu wagen, was mich reizt statt immer nur Sicherheit zu wählen. 

Verfasser unbekannt

Mittwoch, 27. August 2014

Tinni und Award und mehr

http://www.besucher-award.de/abstimmung/social-media.html

Was hat der Tinnitus mit dem Besucheraward zu tun?
Was hat der Tinnitus z.B. mit dem Harz zu tun?

Was hat der Tinnitus mit meinem Leben zu tun?

Was hat der Tinnitus mit  anabellafreimann zu tun?
Mit meinen Büchern, mit Trauer, Freude, Glück usw... 

Mehr hier im Blog ab September!

Montag, 2. März 2009

Kein Licht- kein Ausweg- keine Hoffnung




Kein Licht- kein Ausweg- keine Hoffnung

Als im April 1967 unsere kleine Tochter starb, erreichten meine Schuldgefühle ihren absoluten Höhepunkt.
Warum hatte ich nichts gehört? Eine gute Mutter hört, wenn ihr Kind schreit. Später sagte mir ein Arzt: Vielleicht gab es nichts zu hören? 30 Jahre lebte ich mit einer Schuld, die vielleicht gar keine gewesen war? 30 Jahre verdrängte ich hartnäckig jeden Gedanken an damals...
Darin bestand neben Beruf, Haushalt, Ehe, Kindererziehung und Hausbau meine Haupttätigkeit. Der Tinnitus- damals noch ärgster Feind- brachte es schließlich fertig, mich aufzurütteln. Mit seinen schrillen Tönen alarmierte er meinen Körper. Dieser reagierte prompt. Eine Krankheit folgte der anderen.
Eines Tages hatte ich keine Kraft mehr zum Verdrängen. Ich musste Trauerarbeit leisten. Es war sehr, sehr schwer, nach so langer Zeit des Schweigens.
Tränen sind dabei ganz wichtig. Sie müssen geweint werden. Darüber sprechen ist eine weitere wichtige Möglichkeit. Immer etwas mehr. Jedesmal etwas intensiver. Heute, während ich diese Zeilen schreibe, kann ich es nur wieder bestätigen: Es ist nicht gut, alles allein mit sich ausmachen zu wollen. Es bedeutet eine große Erleichterung, mit einem Vertrauten, einem Arzt, Therapeuten oder einem guten Freund zu sprechen.
Mir ging es schrittweise etwas besser, indem ich mich meiner Angst stellte und nicht mehr vor ihr davonlief.